Geschichte


Um die Anfänge unserer Schule in Barcelona  erklären und  verstehen zu können ist es wichtig, die grossartige Persönlichkeit  zweier  Mitarbeiter der ersten Stunde hervorzuheben und uns geschichtlich in die Jahre zu versetzen, in denen der Diktator Hitler nicht nur Schulen und Gebäude in kirchlicher Trägerschaft schloss, sondern zusätzlich den Ordensschwestern  den Schulunterricht  verbot. In Nymphenburg (München) konnte der Unterricht eine Zeit lang weitergeführt werden, wenn auch unter strenger Beobachtung.
Auch in Spanien waren die Zeiten schwierig. Im August 1936 wurde der Pfarrer Higini Anglès, berühmter Musikwissenschafter und unermüdlicher Befürworter der liturgischen Erneuerung, als Flüchtling in Nymphenburg aufgenommen. In der Schulchronik heisst es, er sei “von der Vorsehung bestimmt gewesen und hätte das Interesse der Ordensleute für Spanien geweckt”.
Während einer Unterhaltung zwischen Pfarrer Anglès und der Infanta Pilar von Spanien, verheiratet mit einem bayerischen Prinzen, entstand die Idee eine Schule in Barcelona zu gründen.
Am 29. Juni 1939 kamen die ersten Ordensschwestern nach Barcelona: Schwester Maria Josefa Schmid, die die erste Schwester Oberin sein würde und Schwester Bernadette Auth, die erste Direktorin.
Im Oktober 1939 wurde mit dem Schulunterricht begonnen, die Schule nannte sich Santa Elisabeth und befand sich in der Laforjastrasse 41.
Die dynamische, disziplinierte, innovative und offene Geisteshaltung der Ordensschwestern befand sich in perfektem Einklang speziell mit der von Pfarrer Anglès und Pfarrer Battle. Beide hatten bereits wichtige pädagogische Erfahrungen in der Montessorischule und der Blanquernaschule in Barcelona gesammelt.
WICHTIGE EREIGNISSE
  • 1946 wurden für die Ordensschwestern das Gebäude und der Garten in der Copernicostrasse gekauft, da die anderen Einrichtungen zu klein geworden waren.
  • 1948 wurden die Umbauarbeiten beendet und ein Teil der Schule konnte in die Copernicostrasse verlegt werden. Die Schule hiess von nun an Bienaventurada Virgen Maria.
  • 1949 kamen 13 rumänische Ordensschwestern als Verstärkung, unter anderem die Schwestern Maria Consolata, Maria Melosa, Johanna, Hildegard, Stefanie …
  • Am 25. März 1954 wurde der Grundstein des neuen Gebäudes gesegnet. Als die Bauarbeiten beendet waren, wurde die gesamte Schule in die Copernicostrasse verlegt.
  • 2002 wurde der Kindergarten eingeweiht.
  • 2013 wird die Schule nach ihrer Gründerin MARY WARD umbenannt.
Print Friendly, PDF & Email